Philips Nosetrimmer Series 3000 NT3160/10

Kampf den lästigen Härchen in Nase und Ohr

Der eine hat das Problem, der andere nicht: Es sprießen hier und dort Härchen heraus, wo man nur schlecht mit dem Rasierer heran kommt. Um diesen lästigen Zeitgenossen dennoch effektiv zu Leibe zu rücken, gibt es schon seit Ewigkeiten Nasenhaar-Rasierer, die jedoch alle nach demselben Prinzip arbeiten: In einer runden Krone rotiert ein Scherblatt, das rundherum alles wegschneidet, was ihm in die Quere kommt. Das macht sie recht effektiv für alle runden Körperöffnungen, aber gleichzeitig unbrauchbar für alles andere. Wieder einmal Philips hat hier mit dem Nosetrimmer ein kleines, aber sehr nützliches Produkt im Angebot, das ein klein wenig anders an die Sache heran geht. Zusammen mit dem Bodygroom und dem Headgroom hat man so ein unschlagbares Trio, das alle Bereiche abdeckt.

Technik

Der Philips Nosetrimmer verfügt im Gegensatz zu den herkömmlichen Geräten über nur einen breiten Scherkamm, der seitlich an einer dünnen Spitze angebracht ist. Der Scherkamm selbst ist so konstruiert, dass keine scharfkantigen Spitzen heraus schauen und die Haare zudem ohne unangenehmes Rupfen abgeschnitten werden. Die Besonderheit der Bauweise erschließt sich sofort, denn einerseits kann man mit der Spitze gut Nase und Ohr von innen “abgrasen”, aber gleichzeitig auch außen liegende Partien trimmen, wie z.B. Teile der Augenbrauen.

Den Rasierer gibt es im Gegensatz zu den üblichen Produkten von Philips nur batteriebetrieben und nicht aufladbar. Ein Problem stellt das wahrlich nicht dar, denn die eingelegte AA-Batterie hält sehr lange, da der Rasierer ja immer nur für kurze Zeit genutzt wird. Vermutlich hätte ein Akku hier eine viel höhere Selbstentladung, so dass man kurzerhand darauf verzichtet hat, was letztlich auch dem Produktpreis zugute kommt.

Gespart hat man auch am Schalter, denn es gibt keinen richtigen: Den Trimmer schaltet man durch einfaches Drehen des Unterteils ein- und aus. Dreht man das Unterteil in die andere Richtung, öffnet sich das Batteriefach. Sehr einfache Konstruktion, die zugegebenermaßen jedoch etwas billig wirkt. Der Scherkopf des Rasierers lässt sich unter fließendem Wasser reinigen, das gesamte Gehäuse sollte man jedoch besser nicht komplett untertauchen.

Der Trimmer wird, wie das bei den Rasierer-Herstellern mittlerweile sehr in Mode ist, in unterschiedlichen “Serien” angeboten. Bei Philips fängt es hier bei “Series 1000” an und geht bis “Series 5000”. Die Unterschiede liegen letztlich in der Farbgebung und dem mitgelieferten Zubehör. Ich habe mir das mittlere Modell “Series 3000” angesehen, dem ein einfacher Stoffbeutel und zwei Kammaufsätze beiliegen, die wie bei Bartschneidern als Abstandshalter dienen. Das 1000er-Modell wird komplett ohne Zubehör verkauft, das 5000er ist wahlweise mit einem zweiten Scherkopf zum Trimmen der Kotletten oder einem klassischen Manikürset erhältlich.

Praxis

Leichtes Reinigen unter dem Wasserhahn

Der Philips Nosetrimmer macht seine Arbeit gut. Während man herkömmliche Nasenhaarschneider ins Nasenloch schiebt und durch Vor- und Zurückbewegungen die Härchen erwischen muss, dreht man das Philips-Gerät und grast damit dann die zu rasierenden Stellen mit dem seitlich angebrachten Scherkamm ab. Im Betrieb hört man vom Rasierer nur ein feines Surren des Elektromotors, so dass auch das Arbeiten im Ohr nicht unangenehm ist. Erwischt der Scherkopf ein Haar, quittiert er dies jedoch mit einem schon fast raspelnden Geräusch. Bauartbedingt schneidet der Trimmer die Haare nicht glatt über der Haut ab, was für den Einsatzzweck jedoch auch nicht nötig ist. Das Rasierergebnis entspricht in jedem Fall den Erwartungen.

Das Gerät ist sehr leicht, besteht vollständig aus Kunststoff, der im oberen Bereich mit einer Gummierung überzogen ist. Die Qualitätsanmutung ist eher durchschnittlich, aber keinesfalls billig. Der Einschaltmechanismus, für den man das gesamte Unterteil drehen muss, ist etwas gewöhnungsbedürftig. Immer wieder kommt es vor, dass man es in die verkehrte Richtung dreht und dann das Batteriefach in der Hand hat. Das runde Gehäuse neigt zudem dazu, auf unebener Fläche wegzurollen. Allerdings bietet sich die Runde Form an, da man das Gerät beim Rasieren in der Hand drehen muss.

Fazit

Ich bin mit dem Ergebnis und der einfachen Handhabung des Philips Nosetrimmers sehr zufrieden. Besonders angenehm empfinde ich die Konstruktion mit dem seitlich angebrachten Scherkamm, der sich auch hervorragend dazu nutzen lässt, an den übrigen Partien im Gesicht einzelne Härchen mal eben schnell loszuwerden. Die Kammaufsätze nutze ich nicht, dazu habe ich andere Rasierer. Für den Preis von rund 15 Euro für das 3000er-Modell bekommt man ein gutes und durchdachtes Produkt.

Gesehen bei Amazon: Philips Series 3000 Nasen & Ohren haartrimmer (ProtectTube-Technologie) NT3160/10

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