Philips Headgroom QC5570/32

Haarschneider zum Selber schneiden

Wer die Haare kurz trägt, hat nicht immer Lust, alle zwei Wochen dafür zum Friseur zu laufen. Die Härchen mit einem herkömmlichen Haarschneider selbst auf Länge zu halten, ist hingegen immer mit seltsamen Verrenkungen verbunden. Diese unscheinbare Kleinigkeit löst der Philips Headgroom mit seinem drehbaren Kopf auf elegante Weise.

Technik

Der Philips Headgroom unterscheidet sich zunächst nur unwesentlich von anderen Bart- und Haarschneidemaschinen. Auch hier gibt es einen Mähbalken mit einem aufgesetztem Kamm, über den die Schnittlänge variiert wird. Das geschieht hier durch Drehen des den Scherkopf umlaufenden Rings, die gewählte Schnittlänge wird auf einer kleinen Skala angezeigt. Ein versehentliches Verstellen während des Schneidens ist aufgrund dieser Mechanik nicht möglich. Es sind Schnittlängen von 0,5 bis 15 mm möglich, wobei dafür zwei unterschiedliche Kämme genutzt werden müssen: ein feiner für Längen bis 3mm, ein gröberer für alles darüber.

Das Besondere am Philips Headgroom ist jedoch, dass der Scherkopf sich nicht an der Spitze des Geräts befindet, sondern an der Unterseite. Der gesamte Kopf ist gegenüber dem Griff in 30°-Schritten um 180° drehbar. Dadurch kann der Griff auch dann sicher in der Hand gehalten werden, wenn man im rechten Winkel dazu schneidet. Wo man bei herkömmlichen Haarschneidern immer das gesamte Gerät in Schnittrichtung halten und dadurch die Hand immer wieder verdrehen und verrenken muss, genügt beim Headgroom ein kleiner Dreh am Kopf, schon geht es in die gewünschte Richtung weiter.

Der Griff selbst ist wie eine Computermaus halbrund geformt und liegt dadurch ausgesprochen gut in der Hand. Der Betriebsschalter befindet sich daher auch auf der Unterseite, denn dort liegen schließlich auch die Finger, wenn man den Headgroom mit der Hand umschließt. Gar nicht mal so dumm.

Das Gerät wird mit einem nicht auswechselbaren NiMh-Akku betrieben und mit dem mitgelieferten Netzteil aufgeladen. Die Ladeelektronik sorgt dafür, dass der Akku nicht überladen wird, eine weiße LED auf der Oberseite zeigt den aktiven Ladevorgang an. Eine Ladung soll eine Stunde Betrieb ermöglichen. Sinkt der Akkustand auf 10 Minuten Laufzeit, signalisiert dies ein oranges Licht.

Um die Reinigung zu erleichtern, darf der Headgroom unter fließendem Wasser abgespült werden. Der Scherkopf und die Kämme lassen sich dazu auch leicht demontieren.

Praxis

Das Versprechen, dass der drehbare Scherkopf die „Eigenrasur“ auf dem Kopf erleichtert, löst der Philips Headgroom voll ein. Auch wenn man es nicht sofort glauben mag, aber der abgewinkelte Griff macht einen nicht zu unterschätzenden Unterschied aus. Der Rasierer lässt sich dadurch wesentlich sicherer und präziser als bei einem Gerät mit geradem Griff führen. Dazu trägt zweifelsfrei auch die gelungene Gewichtsverteilung bei.

Die Rasur ist im insbesondere im Bereich des kleinen Kamms bei Längen zwischen 0,5 und 3 mm sehr präzise, die Einstellung in 0,5-mm-Schritten fein genug.

Fazit

Modische Kurzhaarfisur selber schneiden? Mit dem Philips Headgroom geht’s ein gutes Stück leichter. Natürlich muss man wissen, was man da tut, und sich keine Ecken rein rasieren. Aber die Handhabung des Geräts ermöglicht eine sichere Führung, was zum optimalen Schnittergebnis nicht unwesentlich beiträgt.

Philips QC5570/32 Do-it-yourself Haarschneider mit um 180° drehbarem Scherkopf

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