Philips Bodygroom plus

praktischer und durchdachter Körperhaarschneider

Mal ehrlich: Körperbehaarung ist nicht unbedingt an jeder Stelle schön. Wer mir in diesem Punkt nicht zustimmt, der braucht nicht weiterzulesen. Denn jetzt geht es um den Körperhaar-Rasierer Philips Bodygroom, der tatsächlich hält, was er verspricht.

Jeder von uns, der sich der lästigen Körperbehaarung entledigen wollte, hat schon verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Die klassischen Rasierapparate, sei es elektrisch oder nass, haben gewiss ihre Vorzüge. Doch wenn es darum geht, sie an bestimmten Körperstellen einzusetzen, stoßen sie an ihre Grenzen. Gerade Elektrorasierer, die im Gesicht hervorragende Dienste leisten, versagen auf ganzer Linie, wenn man sie mit verrenkten Armen an allen möglichen und unmöglichen Stellen einzusetzen versucht. Insbesondere mit längeren, dünneren Haaren kann eine klassische Scherfolie nicht viel anfangen. Ein Langhaarschneider jedoch kürzt die Haare nur auf wenige Millimeter – außerdem besteht die Chance, sich an Stellen zu verletzen, was durchaus unangenehm ist und lästige Fragen nach sich ziehen kann. Irgendwie scheint der Elektrospezialist Philips sich genau diesem Problem von einer praktischen und sinnvollen Seite genähert zu haben. Herausgekommen ist dabei der Philips Bodygroom „Series 3000“, dem verbesserten Nachfolger des vor rund sechs Jahren bereits erschienen Bodygroom.

Technik

Standardmäßig kommt der Bodygroom mit Ladestation und drei Scheraufsätzen. Das größere Modell hat zusätzlich noch die Griff-Verlängerung dabei.

Üblicherweise setzt Philips bei seinen Rasiergeräten auf die bewährte Philishave-Technik mit rotierenden Messern. Diese Bauform erzwingt jedoch eine bestimmte Anordnung, die für den hier benötigten Einsatzzweck nicht praktikabel ist. Deshalb gibt es von Philips einen klassischen Rasierer mit Scherfolie, so wie man ihn von anderen Herstellern kennt. Die Besonderheit ist jedoch, dass der Philips Bodygroom über und unter der Scherfolie je einen kleinen Langhaarschneidebalken angebracht hat. Die Idee dahinter ist simpel: Mit dem Mähbalken werden lange, dünne Haare kurz abgeschnitten, die Scherfolie kümmert sich dann um die Stoppeln.

Um auch längere Haare trimmen zu können, hat Philips dem Modell drei verschiedene Kammaufsätze beigelegt, die einen bestimmten Abstand zur Haut gewährleisten. Rasiert wird in diesem Fall dann nur mit den beiden Langhaarschneidekanten. Einen ausklappbaren Langhaarschneider, wie er bei herkömmlichen rasieren üblich ist, gibt es nicht.

Wie mittlerweile üblich, ist der gesamte Rasierer wasserdicht. Er kann also direkt unter laufendem Wasser gereinigt werden oder direkt unter der Dusche eingesetzt werden. Für die Reinigung lässt sich auch der Scherkopf aus dem Gerät entfernen, sowie bei Verschleiß durch einen neuen ersetzen. Im Lieferumfang ist auch eine praktische Ladestation, in die das Gerät aufrecht gestellt wird. So wird gewährleistet, dass der feuchte Scherkopf gut trocknen kann und das Gerät stets griffbereit ist. Eine Kontrolllampe am Griff zeigt den Ladezustand an.

Der Bodygroom ist ausdrücklich für die Körperbehaarung gedacht. Als normaler Bartrasierer ist er aufgrund seiner relativ kleinen Scherfolie auch nicht besonders gut geeignet.

Praxis

Der Philips Bodygroom hat eine leicht gebogene Form mit geneigtem Scherkopf, praktisch wie ein leicht überdimensionierter und im siebten Monat schwangerer Nassrasierer. Das Gehäuse ist leicht gummiert, so dass es gut und sicher in der Hand liegt. Auf die Rückseite in hoch glänzendem Klavierlack-Kunststoff hätten sie aber auch verzichten können.

Das Rasieren auf weichen Hautpartien, wie zum Beispiel unter den Achseln, funktioniert einwandfrei. Empfehlenswert ist jedoch, entweder bei völlig trockener Haut oder direkt unter der Dusche im Nassen zu arbeiten. Bei feuchter oder verschwitzter Haut gleitet der Rasierer nicht richtig, das Ergebnis lässt sehr zu wünschen übrig. Durch die lange, gebogene Form des Handgriffs erreicht man auch die Rückenpartie relativ mühelos, die Form macht’s möglich, dass man auch dann noch mit dem Kopf rasieren kann. Im größeren Modell des Bodygroom legt Philips noch einen Verlängerungsgriff bei, mit dem man dann auch ohne Yogaübungen wirklich jede Stelle erreichen kann.

Die Kammaufsätze hinterlassen einen etwas billigen Eindruck. Sie werden einfach nur auf den Scherkopf geklickt und müssen mit sanfter Gewalt wieder abgezogen werden. Da hätte sich Philips ein etwas mehr vertrauenserweckendes System einfallen lassen können. Bei mir liegen die Kammaufsätze deshalb im Schrank, benutzt habe ich sie nur ein- oder zweimal.

Die Akkuladung soll für 50 min ausreichen. Ich kann es nicht wirklich beurteilen, so lange hab ich das Gerät bisher noch nicht im Dauereinsatz ohne Aufladen gehabt.

Fazit

Ich hatte mir schon das erste Modell des Philips Bodygroom gekauft und war schon von diesem begeistert. Da ein Rasiergerät zu diesem Preis nicht für die Ewigkeit gemacht ist und sowohl Scherfolie als auch Akku irgendwann den Geist aufgeben, habe ich mir zwischenzeitlich das neue, hier vorgestellte Modell zugelegt. Philips hat sich offenbar ein paar Gedanken gemacht, was man an dem alten noch verbessern konnte, und es gut umgesetzt. Mit dem Philips Bodygroom bin ich sehr zufrieden, zumal Philips‘ Wettbewerber Braun hier nur eine merkwürdige, halbgare Mischung aus Nass- und Elektrorasierer im Angebot hat.

Für rund 10 Euro mehr gibt es den Bodygroom auch noch mit einem zusätzlichen Griff-Verlängerung, so dass man wie mit einer Rückenbürste auch eher schwierig zu erreichende Stellen rasieren kann.

Philips Bodygroom Series 3000 (BG2026)

Philips Bodygroom Series 3000 (BG2036) mit zusätzlicher Griff-Verlängerung für den Rücken

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Wenn Sie fortfahren, die Web-Site zu nutzen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.

Zurück