Nokia 101

Billiges Dual-SIM Handy

Tja, und noch ein Dual-SIM-Gerät. Habe ich neulich doch erst das Nokia C2-00 vorgestellt, so schiebe ich jetzt noch den Testbericht des Modells 101 nach. Sinn und Zweck eines Mobiltelefons, in dem man parallel zwei SIM-Karten betreiben kann, hatte ich ja bereits erläutert.

Ausstattung

Das Nokia 101 gehört von der Ausstattung her zu der alleruntersten Kategorie. Außer den reinen Telefonfunkitonen, SMS und ein paar Spiele hat es nichts zu bieten. Man fühlt sich praktisch 15 Jahre in die Vergangenheit versetzt, wenn man ein solches Gerät in den Händen hält. Doch wer wirklich nur telefonieren will, der ist damit voll bedient.

Dennoch kann das 101 immerhin mit einem einfachen MP3-Player punkten, der über eine microSD-Karte gefüttert wird, die sich im laufenden Betrieb von außen tauschen lässt. An der Geräteoberseite findet sich dazu eine Standard-3,5mm-Buchse für die Kopfhörer.

Als nettes Gimmick hat das 101 zusätzlich eine Taschenlampe integriert — eine kleine, weiße LED am oberen Gehäuserand.

Bedienung

Auch beim 101 findet sich die gewohnte Menüstruktur der S40-Geräte, wenn auch hier nochmal einen Tacken einfacher. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Steuerkreuz, das nur vier Richtungen kennt, aber keinen Mittel-Klick zum Bestätigen der Eingaben. Zum Auswählen und Bestätigen nutzt man den linken Softkey neben dem Steuerkreuz.

Die Taschenlampe wird übrigens durch Drücken des Steuerkreuz nach oben eingeschaltet. Einmal Drücken: Die Lampe leuchtet, so lange man die Taste drückt. Zweimal Drücken: Lampe ist dauerhaft eingeschaltet.

Praxis

Das Nokia 101 fühlt sich richtig billig an, das muss man mal so in aller Deutlichkeit sagen. Bei einem Gerät für 35 Euro ist das aber nicht wirklich verwunderlich, dass man ihm den Preis auch anmerkt. Von den Funktionen her tut es genau das was es soll.

Gegenüber dem C2-00 ist anzumerken, dass sich die zweite SIM-Karte beim 101 nicht im Betrieb wechseln lässt. Man muss dazu den Akku entfernen, unter dem beide Karten untergebracht sind. Kurioserweise sitzt die Hauptkarte dabei in dem von anderen Nokia-Geräten bekannten Metallsockel, die zweite Karte ist nur eingesteckt.

Ein weiterer Unterschied ist die veränderte Software, die auf dem Display zu jeder Zeit nun beide Empfangsbalken anzeigt. Beim C2-00 war die Empfangsanzeige nur im Standby-Modus zu sehen.

Fazit

Dieses Modell würde ich schlicht als „Zweckgerät“ einstufen. Es sieht unauffällig aus, tut was es soll. Aber mehr eben auch nicht. Es fühlt sich nach leichtem Plastik an, der Klang ist auch etwas blechern, aber gut verständlich. Es ist das ideale Zweithandy, bei dem es nichts ausmacht, wenn es mal runterfällt. Ich würde sogar behaupten, dass es dabei weniger Schaden nimmt, als jedes andere.

Nokia 101 Dual-SIM

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